Aufgrund einer Bitte von Jens Spahn, dem Gesundheitsminister in Deutschland, liefert die Niederlande nun mehr medizinisches Cannabis, es wird sogar von mehr als einer Verdopplung berichtet.

Deutschland und der steigende medizinische Bedarf…

sind dafür Verantwortlich das Deutschland mehr Cannabis braucht. Die Nachfrage der Patienten die mit den Pflanzenteilen ihre Krankheit behandeln ist enorm gestiegen. Die geplanten Lieferungen von 700 kg jährlich sind längst übertroffen, das Volumen wird nun auf 1500 kg erhöht damit der Bedarf an medizinischem Cannabis gestillt werden kann. Übrigens ist das ganze schon unter Dach und Fach, der niederländische Kollege Hugo de Jonge und Herr Spahn waren sich da einig.

Medizinisches Cannabis, da bleibt es auch…

denn nur Patienten die an einer Krankheit leiden und zahlreiche Therapien wirklos blieben kommen an ein Cannabis-Rezept. Zudem kann dann ein Antrag auf Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen gestellt werden. Dieser Antrag gilt dann für eine Behandlung mit „Medizinalcannabis in standardisierter Qualität“.

20.000 Anträge wurden im Jahr 2017 gestellt, für die Behandlung mit der Cannabis-Pflanze, dabei wurden ganze 60% bewilligt. Damit dieser Bedarf gedeckt werden konnte, mussten 1200 kg importiert werden.

Importieren oder doch anbauen?

Leider lief es durch einen Verfahrensfehler nicht so wie gewollt. Es war geplant 2019 das Cannabis „Made in Germany“ vom Feld zu ernten, jetzt muss das Verfahren erst einmal wiederholt werden. Daher verschiebt sich der Zeitpunkt um ein weiteres Jahr, dann soll es möglich sein „Deutsches Cannabis“ zu ernten und an die Patienten zu verteilen.

Durch dieses Verfahren werden zudem die hohen Therapiekosten gesenkt, erfahrungsgemäß sogar um ein vielfaches. Das würde natürlich die Patienten sowie die gesetzlichen Krankenkassen entlasten, so dass diese mehr Geld für andere Therapieformen oder Angebote verwenden können.

Teile wie 0 andere Besucher!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here