Der 1. August war der Tag an dem Multi-Unternehmer Wolle Förster den Gewerbepark Naunhof übergab und zwar an das kanadische Unternehmen Maricann. Diese wollen in der Nähe von Dresden Hanf anbauen und weiter verarbeiten.

Der Plan in den nächsten Jahren liegt in dem Aufbau eines europäischem Hanf-Kompetenz-Center. Viel Zeit will man allerdings nicht vergehen lassen, schon in den nächsten Wochen wird hier das erste Cannabis über das Band laufen. Derzeit begnügt man sich noch mit einer 160 Hektar-Fläche, diese soll bei guter Produktion im nächsten Jahr auf 1000 Hektar vergrößert werden. Zu der Ausschreibung, zu der ich vor kurzem einen Beitrag geschrieben habe, hat sich Maricann auch schon beworben. Sie planen den Anbau von medizinischem Hanf, welcher mit höherem THC-Gehalt versehen sein soll.

Im besten Fall könnte das kanadische Unternehmen dann eine wichtige Rolle im Deutschen Raum spielen, wenn es um medizinisches Cannabis geht. Sollte die Bewerbung auf die Ausschreibung positiv verlaufen, dürfte Maricann bis zu 1000 kg Hanf im Jahr herstellen. Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass der Bedarf in Deutschland medizinisch weitaus höher ist. Vorherige Verkäufe des Gebietes liefen alle in den Sand. Mit Maricann glaubt Wolle Förster habe er den richtigen Partner gefunden. Das glauben wir allerdings auch!.

Was ich daran etwas schade finde, dass ein kanadisches Unternehmen dem Deutschen Staat ein Feld weg nimmt, was ihm nur nützlich gewesen wäre. Was meinst du dazu?

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